Oregon Dunes

Die Nacht vergeht wie auch der Tag, es regnet immer wieder, kalt ist es auch, zumindest meinte Anja, dass sie fast eingefroren ist. Ganz so schlimm war es nicht aber viel mehr als 10°C waren es auch nicht. Die Überraschung des Tages, war ein kleines Wolkenfenster, trotz Schlechtwettervorhersage. Aber diese hat heute Gott sei Dank nicht das gehalten was prognostiziert war. Regen hatten wir heute gar keinen, und meist war sogar die Sonne zu sehen.

Wir sind von Tillamook entlang der Küste zuerst die 131, dann die 101 bis nach Florence. Die Straße ist landschaftlich und fahrtechnisch sehr reizvoll. Meist geht sie direkt an der Küste, gelegentlich muss man sich auf ein Cap hocharbeiten und gleich danach wieder runter an die Küste. An vielen Stellen gibt es Viewpoints mit wirklich fantastischen Ausblicken.

Am Yaquina Head Outstanding Natural Area haben wir die ersten Seelöwen in freier Natur gesehen. Auf den Felsen nisten ~25.000 Common Murre, Brandt´s Cormorant und natürlich auch Möwen. Anja und Iris haben den Leuchtturmwärter besucht (steile Wendeltreppe gemeistert) und er hat ihnen sofort begeistert von „Sound of Music“ erzählt. Etwas weiter erklimmen wir einen Aussichtspunkt oberhalb des Cape Perpetua. Ich freue mich über eine zusätzliche Bergwertung, der Auspuff des RV war darüber nicht ganz so erfreut, der hat Rot geglüht. Ist eben nicht ganz so einfach über 6000kg, 5 km den Berg hoch zu bringen. Der Ausblick in der späten Nachmittagssonne ist hier aber gewaltig. Würde man an jedem Aussichtspunkt anhalten, würde man für die Strecke wohl einige Tage benötigen.

Unser Ziel ist der Honeyman State Park, dieser liegt direkt hinter den Oregon Dunes. Diese Sanddünen sind zumindest so beeindruckend wie die Küstenstraße bisher. Das Sand zwar sehr kompakt aussieht, dies aber in keinster Weise ist, haben wir beim Erklimmen einer Düne erleben dürfen.