20. Tag

Tag 20 Monte de Santa Luzia > A Guarda

34km, 9h unterwegs

Übernachtung: Hotel Bruselas


Es mag ja für manche eine angenehme Vorstellung sein mit 4 jungen Frauen die Nacht zu verbringen, aber bitte warum stellen die sich für 06:00 den Wecker und sind dann nicht mehr zu halten. 


Na gut wenn ich nun der letzte bin hält mich auch nix mehr um kurz nach 7, nicht wirklich ausgeschlafen mach ich mich auch am Weg. Der ersten Kilometer wähle ich bewusst einen Weg abseits des Caminho. Eine Stunde gehet es einsam durch den Wald. Nach 2 Stunden gibt es Frühstück und nach drei Stunden hab ich dann alle überholt die schon kurz nach 6:00 weg sind. 🙈

Die Strecke ist sehr abwechslungsreich, Wald, Dörfer, einige Bäche sind zu überqueren, später dann gehts wieder am Meer entlang. 

In Caminha wollte ich dann noch eine ruhige Mittagspause bei Kaffee und Pastel de Nata verbringen. 

Ein Pensionistenausflug hat die Ruhe aber in ein durchaus interessantes Erlebnis verwandelt. 150 Pensionisten waren in der Stadt unterwegs, alle wollten einen Kaffee und alle wollten auf‘s WC. Ein Teil der Gruppe in dem Kaffeehaus wo ich grad die selben Bedürfnisse befriedigen wollte. War wirklich interessant zuzusehen. 

Voll organisiert, mit einer jungen Reiseleiterin und zwei Sanitätern ging’s für die Gruppen durch Caminha. 

Für mich hieß es nun langsam Abschied zu nehmen und umzulernen. 

Abschied von Portugal da ich mit dem Taxi Boot den Grenzfluss Rio Miño von Portugal nach Spanien übergesetzt habe.  Und vom „A conta, por favor“ auf „La cuenta, por favor“. Wobei ich ja nun in Galizien bin und da ist die Sprache nochmals anders. 

Der Küste geht es nun entlang bis nach A Guarda einer 10.000 Einwohner Stadt. Die Küste ist hier sehr Felsig, ganz anders als bisher. 

A Guards, hat viel mehr den Charakter einer Stadt, viele moderne Geschäfte, alles irgendwie großzügiger angelegte, dafür fehlt das Altstadtflair. 

Das Zimmer heute teile ich mit niemanden, muss mich wieder ausschlafen können. 

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