Der Kulturschock

Den Morgen genießen wir in den Abruzzen. In Santo Stefano di Sessanio, einem wunderbaren Bergdorf, machen wir einen Zwischenstopp. 

Das Dorf ist gut renoviert, immer noch ein wenig belebt und es gibt einige kleine Geschäfte mit regionalen Produkten. 

Der Kaffee und der Croissant sind auch hier sehr gut und mehr als erschwinglich. 

Am Dorfplatz versammeln sich gerade die Kirchgeher nach der Messe auf eine Kaffee und zum Austausch der neuesten Neuigkeiten. 

Obwohl wir kein Wort verstehen , genießen wir das Ambiente. 

Die Straße vom Gran Sasso hinunter ist nicht besonders breit, dafür sehr kurvenreich. Am Sonntag gibt es ordentlich Verkehr, Radfahrer, Motorradfahrer, PKW und das eine oder andere Wohnmobil. 

Mit unserem kleinen Gefährt fallen wir zwar auf, aber kaum jemand nimmt da Rücksicht. Kein Problem, wir sind im Urlaub und haben Zeit. 

Dann geht’s für rund 200km auf die Autobahn und schon sind wir am Gargano. 

Nach einigen Kilometern entlang der Küstenstraße halten wir fest:

Den Woweffekt, den uns die Abruzzen geliefert haben, empfinden wir hier nicht. 

 

Nach 90km Küsten und Bergabfahrt erreichen wir knapp vor Vieste den ausgewählten Campingplatz, BAIA DEI LOMBARDI (https://baialombardi.it/)

Den Plan, dass wir hier drei Nächte bleiben, verwerfen wir gleich wieder, dabei waren wir noch gar nicht am Strand. 

Enge Parzellen, der Platz ist nahezu voll, obwohl er gar nicht klein ist. 

Am Meer angekommen ist der Kulturschock perfekt. 

Ja, das Meer eben, mit viiiielen Touristen und das schon im Mai. 

Nicht, dass wir darauf nicht vorbereitet gewesen wären, überrascht sind wir über die vielen Menschen trotzdem. Die Deutschen Pfingstferien machen sich bemerkbar und diese hatten wir nicht am Radar.

 

Wie es sich auf einem Campingplatz gehört, gibt es ab 21:00 die größten Italo- und Internationale-Popschlager. 

Überlege gerade wer schöner singt, die Lärche oder der Künstler hier 🤔. Jedenfalls ist es besser wenn er Lieder singt die man nicht so kennt. 

 

Anzumerken is: Der Campingplatz bietet alles was man braucht, viele WC´s viele Duschen (alles neu) ein kleines Restaurant, einen Minimarket mit allem was man sich wünscht. Uns ist es einfach zu eng und zu voll hier, vor allem der Kontrast mit dem Gran Sasso!

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