Die Natur erblüht

Die erste Nacht im WoMo war durchwachsen, aber ok. Vor allem absolut ruhig hier am Castello Due Torri (Scorticata).

Das Vogelgezwitscher weist mich auf den bevorstehenden Sonnenaufgang hin, der dank Wolken es wert ist, mitverfolgt zu werden.


Ab in den Süden oder doch nicht!

Gestern haben wir beschlossen, den Süden noch ein wenig warten zu lassen und doch noch in die Berge zu fahren. 

Über Ancona und Pescara geht’s zuerst 230km auf der Autobahn, die in keinem guten Zustand mehr ist. 

Ein Zwischenstopp in Teramo zum Füßevertreten. 


Über ein Blütenmeer in den Schnee

Von Teramo weg geht’s es ständig den Berg hoch, das erste Ziel ist das  Riserva naturale del Lago di Campotosto.

 

Ein künstlich angelegter See auf 1300m der zu den größten in Europa zählt. 

Weiter geht’s im Gran Sasso Nationalpark in Richtung Campo Imperatore auf 2100m. Die 3500kg durch die engen Kurven auf den Berg zu steuern fordert wohl mehr als die Autobahn, ist aber trozdem unvergleichlich schön. 

Langsam gewinnen wir an Höhe und genießen es zu sehen, wie sich die Vegetation verändert. 

Immer wieder bleiben wir stehen und erfreuen uns an den unterschiedlichen Blumen. 

Die Straße windete sich die letzten Kilometer durch meterhohe Schneewände, bis wir dann am Capo Imperatore auf 2100 m angekommen sind. 

Von hier sieht man bis aufs Meer und zum Corno Grande (deutsch etwa „großes Horn“). Es ist mit 2912 m die höchste Erhebung des Gran Sasso d’Italia und des gesamten Apennins.

Schon jetzt sind wir uns sicher, es war die richtige Entscheidung die Abruzzen mit in die Tour einzubinden!!

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