Die Strände ab Gallipoli in Richtung Süden versprechen Karibikflair. Da werden hohe Erwartungen geschürt. Kurz gesagt, wir wurden nicht
enttäuscht.
Zwischen der Straße und dem Strandbereich liegt der Parco Naturale Regionale Isola di Sant'Andrea e Litorale di Punta Pizzo 🤭.
Hier treffen duftende Macchia-Büsche, Aleppo-Pinien und flache, helle Tuffsteinfelsen auf sandige Abschnitte. Das Wasser ist glasklar.
Da kann man durchaus von Karibikflair reden.
Wir wandern am Strand entlang bis zum Torre del Pizzo. In der Ferne ist Gallipoli zu erkennen, einige Segel- und Motorjachten liegen vor Anker.
Es ist einiges los hier, aber bei weitem nicht übervoll.
Das Wasser ist klar und wieder deutlich meiner Wohlfühltemperatur näher als gestern.
Das Highlight vom Strandleben:
Wir beobachten unmittelbar eine Gruppe älterer Männer, die mit Hingabe Boccia spielen. Da wird geworfen, diskutiert, von der Seite kommentiert und genau gemessen. Und der Sieg wird lautstark bejubelt 👏👏👏
Weiter geht’s Richtung Süden. Im Bereich zwischen Torre Pali und Torre Vado erstreckt sich ein weiterer Karibikstrand.
Hier ist es touristisch vollkommen aufgeschlossen. In den Randbereichen finden sich die großen Resorts. Die kleinen Läden und Restaurants haben Großteil noch zu. Die Strände sind aber schon ziemlich gut gefüllt.
Alles ist Kurzparkzone, jede freie Fläche wird als Parkplatz genutzt. 10€ für unser WoMo egal wie lange man parkt, kein Schnäppchen für einen Wiesenparkplatz.
Unser letztes Ziel ist die Caverna dei Giganti.
Von Land aus schon ganz beeindruckend, vom Wasser aus vermutlich noch viel gigantischer.
Einige mutige Burschen springen unter Beifall der Menschen von den Booten von den Klippen in die Tiefe.