Punta Ristola (bei Santa Maria di Leuca) wird als der südlichste Festlandspunkt Italiens angepriesen. Aber das ist es nicht. Er ist der südlichste Punkt des italienischen Stiefelabsatzes (also der Region Apulien bzw. der Halbinsel Salento).
Damit haben wir jedenfalls unseren südländischen Punkt erreicht. Wir wechseln nun nicht nur die Fahrtrichtung, sondern auch das Meer.
Vom Ionischen Meer geht’s nun an die Adria. So rasch der Wechsel der Meere vollzogen ist, so rasch ändert sich auch das Landschaftsbild. Von langgezogenen Sandstränden zu einer klippenartigen hohen Steilküste. Die Klippen fallen hier teilweise 50 bis über 100 Meter fast senkrecht ins tiefblaue, offene Meer ab. Der bekannteste Punkt hier ist das Capo d'Otranto (Punta Palascia), der östlichste Punkt Italiens.
Entlang der legendären Küstenstraße SP358 schlängeln wir uns bis Otranto.
Ein kleiner Umweg bringt uns in die sehenswerte Stadt Specchia.
Der Stadtkern ist sehenswert, wenn auch überschaubar klein.
Hier gibt’s dann das erste Eis in diesem Urlaub, was anderes hätten wir gar nicht bekommen.